Jede/r sollte für sich entscheiden, ob man sich mit dem eigenen Lebensgefühl im Wintergarten eher drinnen oder draussen aufhalte. Nur die Bezeichnung lässt in der Doppelsilbe „Garten“ noch die ursprüngliche Hauptidee eines Orta der Überwinterung empfindlicher Pflanzen anklingen. Heute handelt es sich jedenfalls um einen zusätzlichen, räumlich emanzipierten, freilich saisonal eingeschränkten Wohnbereich.
Baulich rückt er als durchglaster Kubus vom eigentlichen Haus ab. (Die Grösse und die Höhe, die bis zum Dachansatz reichen mag, spielen dabei keine definitorische Rolle.) Er stellt sich vor die Aussenwand mit ihren Öffnungen, auch die Gebäudeecke, und er gewinnt ein Stück des Freigeländes, meist des Gartens.
Der Wintergarten bildet in der Regel ein weitgehend eigenständiges, geschlossenes Gehäuse, das eigene Bedingungen stellt mit Extra-Konstruktion, Extra-Dach und -Boden, Extra-Wänden, und das seine eigenen Charakteristika aufweist wie die Temperaturverteilung oder die andere Kommunikation von innen und aussen.
Die Zusammenstellung (Kombination) macht es also aus, denn die Konstruktion hält sich grundsätzlich an die Vorgaben und Möglichkeiten von Metall & Glas, die hier - wie ohnehin bei unseren anderen Produkten - eine das Besondere umfassende Verwirklichung gestatten
Die Ausführung überlässt – wie von unserem modularen System bekannt (>) – der Bauherrschaft die Wahl zwischen verschiedenen Grössen und Faktoren: Querschnitt, Profil und Oberfläche der Rahmenkonstruktion; Aussehen, Wirkung und Einsatzform der Gläser; Umfang der bauphysikalischer Ausstattung; Umfang und Ausprägung von Accessoires.